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Die Geschichte

augustinerlogoIm Frühjahr 1294 ließ sich der noch junge Augustiner Orden in München nieder. Das Kloster lag damals noch außerhalb der Stadtmauern auf dem sogenannten "Haferfeld". Das eigentliche Augustinerkloster wurde um 1315 fertig gestellt und befand sich nun schon innerhalb der neuen Stadtbefestigung. Seine Ausdehnung entspricht dem seit 1912 dort angesiedelten Münchner Polizeipräsidium. Die schwarzen Mönche, wie sie aufgrund der Farbe ihres Habits genannt wurden, brauten hier spätestens ab 1328 das beste Münchner Bier und belieferten über Jahrhunderte auch die Herzöge von Bayern. Die Klosterwirtschaft erfreute sich größter Beliebtheit. Selbst Martin Luther soll auf einer seiner vielen Reisen hier eingekehrt sein! Berühmt wurde das so genannte "Augustinerkindl", eine Darstellung Jesu als Wickelkind ("Fatschenkindl") aus der Zeit um 1600, welches alljährlich zur Weihnachtszeit in der Klosterkirche ausgestellt wurde. Beim Abbau 1624 zerstörte es ein mit dem Abbau der Krippe beauftragter Mönch fast völlig. Aus Furcht verschwieg der Augustiner den Schaden bis zur folgenden Adventszeit. Doch zum allgemeinen Erstaunen erwies sich die Figur als völlig unbeschädigt. Danach wurde sie als Reliquie von den Gläubigen verehrt. Viele bekannte Wissenschaftler und Gelehrte seiner Zeit entstammten dem Kloster. Die Klosterbrauerei wurde auch nach der Säkularisation 1803 zunächst hier weitergeführt. Der "Klosterwirt" wurde jedoch geschlossen. Über 200 Jahre später eröffnet der neue Augustiner "Klosterwirt" an nahezu selber Stelle wieder seine Pforten. Hier wird nun wieder, wie in den vielen Jahrhunderten davor, beste bayrische Gastfreundschaft und Lebensfreude gelebt.

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